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Jennifer (17) - eine wunderbare junge Dame und die Delphine

 

Als wir das erste Mal zur Delphintherapie mit Jennifer geflogen sind, sind wir ganz ohne große Erwartungen gestartet. Sicher, auch wir haben so manche „Super-Erfolgstorys“ gehört, gelesen und auch gesehen. Aber bevor wir am Ende vielleicht dann doch "enttäuscht" werden würden, weil sich bei Jenni evtl. überhaupt nichts verändert, sind wir erst einmal alles ganz (naja fast ganz) erwartungsfrei angegangen. Und auch wir können nur positiv von der Delphintherapie berichten. Nicht nur von der einmaligen Therapieart von Branko und Birgit Weitzmann in Spanien und Tunsesien, welche uns begeistert hat.

Ich hoffe, ich kann mich jetzt verständlich ausdrücken, wenn es um Jennifers Vortschritte geht. Zunächst einmal konnte der gesamt Muskeltonus gesenkt werden, was sich auf Jenni auf ihre gesamte Körperwahrnehmung ausgwirkt hat. Sie kommt besser mit sich selbt und somit auch besser mit ihrer Umwelt klar, sie fühlt sich wohler in ihrer Haut. Diese komplexe Entspanntheit führte auch zu enormen körperlichen und geistigen Entwicklungsschüben. Man sieht Jenni regelrecht den Spaß am Leben an, dass es es gut geht (solange sie nicht irgendwie krank ist natürlich) und das drückt sie nicht nur mit Mimik und Gestik aus sondern auch mit ihren „Erzählern“. Auch wenn Jennifer (vielleicht noch) nicht spricht, haben ihre Lautäußerungen in der Vielfalt und in der Häufigkeit wesentlich zugenommen. Dann konnte die Hand-Augen-Mund-Koordination verbessert werden: Jennifer schafft es jetzt z. B. ein Stück Brötchen oder ein Würstchen fast ganz alleine selbständig zu Essen. Während sie vorher z. B. jedes Mal das Brötchen, wenn sie es im Mund hatte losgelassen hat, hält sie es jetzt fast immer bis fast zum Schluss fest, beißt ab, isst und wieder abbeißen. Außerdem können wir jetzt gemeinsam mit ihr mit einer einfachen Kommunikationunterstützung arbeiten. Auch hat sich die Oberkörperkoordination wesentlich verbessert, auch wenn sie noch nicht längere Zeit frei sitzen kann. Jennifers Konzentration hat sich verbessert - während bisher, also noch vor der Delphintherapie - immer jemand an ihrer Seite sein musste, weil ihr Spiel ihr schnell zu langweilig wurde und sie ständig „bespasst“ werden wollte, spielt sie heute auch schon mal so gute 20 Minuten für sich alleine. Jetzt kann sie auch mal die Ruhe und das „Allein-Sein“ so richtig genießen, schmeisst einen auch schon mal aus ihrem Zimmer, damit sie endlich alleine sein kann. Ein Beispiel: Während wir all die Jahre Jennifer am Strand wirklich jede Minute irgendwie beschäftigen musssten, damit sie nicht vor lauter Langeweile uns die ganze Zeit anquängelt oder sogar den ganzen Strand „unterhält“, heißt es jetzt nach dem ersten Bad (oder auch ganz ohne, wenn das Wetter oder das Wasser mal nicht zum Baden zu gebrauchen sind) „lasst mich doch bitte alle in Ruhe“, dreht sich auf die Seite und genießt das Nichtstun.

Auch wenn all diese kleinen Fortschritte jetzt nicht zu vergleichen sind mit aus dem Koma aufzuwachen, anfangen zu sprechen oder zu laufen - für uns und besonders für Jennifer sind es gewaltige positive Entwicklungsschritte, welche wir Dank der Delphintherapie bisher erreichen konnten.

 

 

 

Ein großes und herzlichstes DANKESCHÖN an alle, die bereits gespendet haben, spenden werden und dem Kinderhilfswerk ICH. Sie ermöglichen so einem kleinen Mädchen die Selbständigkeit weiter zu erlernen. Somit unterstützen Sie Jennifer auf ihrem Weg in eine glückliche Zukunft.